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Nachfolge-Erstsortierung

Eine kurze Standortbestimmung für Übergeber:innen und Nachfolger:innen: Situation, Druck, offene Entscheidungen und der sinnvollste nächste Schritt.

Wofür der Check gedacht ist

Die Erstsortierung hilft, bevor du einzelne Anbieter vergleichst. Sie trennt vier Fragen: Welche Nachfolgeform steht im Raum? Wie hoch ist der Zeitdruck? Wer muss mitentscheiden? Welche Art Begleitung passt zuerst?

  • Für frühe Orientierung, wenn noch kein sauberer Fahrplan existiert.
  • Für akute Situationen, in denen Konflikt, Verkauf oder Finanzierung den Prozess blockieren.
  • Für Gespräche mit Familie, Beirat, Steuerberatung oder potenziellen Berater:innen.

Die 8 Leitfragen

  • Bin ich Übergeber:in, Nachfolger:in oder externe:r Käufer:in?
  • Geht es eher um familieninterne Übergabe, externen Verkauf, Management-Lösung oder noch offene Optionen?
  • Wie viel Zeit bleibt bis zur gewünschten Übergabe: 6, 12, 24 oder 36 Monate?
  • Welche Entscheidung ist aktuell wirklich offen: Rolle, Kaufpreis, Konflikt, Finanzierung oder Nachfolgersuche?
  • Wer muss zustimmen: Familie, Gesellschafterkreis, Bank, Beirat, Führungsteam?
  • Welche Information fehlt für den nächsten Schritt?
  • Was würde passieren, wenn 90 Tage lang nichts passiert?
  • Welche Unterstützung würde sofort Entlastung schaffen: Struktur, Gesprächsführung, Bewertung, Käuferansprache oder Sparring?

Ergebnis lesen

Wenn Konflikte dominieren, starte nicht mit Bewertung oder Verkaufsunterlagen. Wenn Verkauf/Käufersuche dominiert, brauchst du früh Transaktionsstruktur. Wenn Rollen und Vertrauen unklar sind, ist Coaching oder Moderation oft der bessere erste Schritt.

  • Konflikt hoch: Moderation oder Mediation vor Prozessbeschleunigung.
  • Verkauf wahrscheinlich: M&A- oder Corporate-Finance-Gespräch vorbereiten.
  • Familieninterne Übergabe: Rollen, Entscheidungsrechte und Zeitplan klären.
  • Unklarer Einstieg: kurze Standortbestimmung mit Nachfolge-Lotse oder neutralem Erstgespräch.